Kaffeeröstung
Posted by admin On Fr 09 Feb, 2018
Die grüne Rohkaffeebohne hat keines der Merkmale einer gerösteten Bohne. Sie ist eher weich und riecht „grün“, fast ein bisschen nach Wiese.

Kaffeerösten ist schon mehr eine Kunstform, die sehr weitreichende technische Fertigkeit voraussetzt. Jahrelange Erfahrung, die Fähigkeit eine Bohne „zu lesen“ um die perfekte Röstung zu gewährleisten, zeichnen die „Meister“ dieser Zunft aus.

Im Wesentlichen kann man zwischen zwei Röstmaschinen unterscheiden:
Trommelröster werden vor allem von kleinen bis mittelgroßen Röstereien verwendet und können zwischen 5kg bis 120kg und sogar einigen Tonnen (eher selten) pro Durchgang rösten.

Röstmeister, die mittels langsamer Trommelröstung arbeiten, wollen die beste Qualität aus der Bohne holen.

Heißluftröster werden vor allem von industriellen Kaffeeröster eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf maximalen Durchsatz und höchstmöglicher Automatisierung. Im Unterschied zu den Trommelröstern wird hier die Röstzeit auf bis zu 90 Sekunden reduziert, die Bohnen werden mittels Heißluft erhitzt, die durch perforierte Gitter strömt und durch den Lufstrom gewirbelt werden Variationen mittels Fließband sind hier möglich. Bei solchen „Schnellverfahren“ können sich die Aromen nicht so ausbilden wie bei der zeitintensiveren Trommelröstung und dies führt zu säureintensiven Kaffees.

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